Karoline Mitterer schloss 2002 das Diplomstudium „Kommunales Management“ an der FH Kärnten ab. „Das Studium hat mir ein breites Grundlagenwissen über den öffentlichen Sektor mit Fokus auf die Gemeindeverwaltung vermittelt, was für meinen weiteren beruflichen Weg sehr hilfreich war“, betont sie.
Ein praxisbezogener Teil ihrer Ausbildung war die internationale Erfahrung, die sie während eines Auslandssemesters in Deutschland sammelte. Bei der Kreisverwaltung Soest vertiefte sie ihr praktisches Verständnis für Verwaltungsabläufe im Bereich Controlling. Dieses Interesse an strukturellen Prozessen spiegelte sich auch in ihrer Abschlussarbeit wider, in der sie sich mit den Spannungsfeldern zwischen Controllern und Führungskräften auseinandersetzte.
Nach ihrem Abschluss an der Fachhochschule absolvierte sie das Doktoratsstudium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien. Mit diesem tiefgreifenden wissenschaftlichen Fundament startete sie ihren Weg in der Verwaltungsforschung und ist heute beim KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig. In ihrer Funktion koordiniert sie dort den Kompetenzbereich für öffentliche Finanzen und Föderalismus. Zu ihren Arbeits- und Forschungsschwerpunkten zählen Finanzausgleichsagenden, Gemeindefinanzen und die Finanzierung und Steuerung öffentlicher Aufgaben, wie etwa Bildung, Pflege, Klimaschutz oder öffentlicher Verkehr.
Über ihre Forschungstätigkeit hinaus gibt sie ihr Wissen regelmäßig als Gastvortragende sowie im Rahmen von Vorlesungen an der TU Wien und der Universität Wien an die nächste Generation weiter.
Zudem engagiert sie sich im wissenschaftlichen Beirat des Kompetenzzentrums Alltagsökonomie und bringt ihre Expertise in den Expert*innen-Pool des Fiskalrats ein.
