Die richtige Person in den richtigen Job zu bringen. Dieser Herausforderung stellt sich Alexander Haslinger täglich.
Beruflich hatte der gebürtige Steirer schon immer viel mit Menschen zu tun. Sein bisheriger Karriereweg führte ihn von Tätigkeiten in der Gastronomie über HR‑Consulting‑Rollen bis hin zu seiner heutigen Position als Head of Recruiting EU bei Infineon.
In dieser Funktion verantwortet er das Recruiting an mehreren europäischen Produktionsstandorten, darunter Deutschland, Österreich und Ungarn. Gemeinsam mit einem internationalen Team von Recruiter*innen arbeitet er daran, Recruiting‑Teams weiterzuentwickeln, Prozesse effizient zu verbessern und in enger Zusammenarbeit mit den Fachbereichen passende Lösungen zu erarbeiten, um offene Positionen qualitativ hochwertig und zeitnah zu besetzen.
Das dafür notwendige Handwerkszeug erwarb der Wahlkärntner an der FH Kärnten, wo er das Bachelorstudium „Wirtschaft – Hotelmanagement“ sowie das Masterstudium „Business Development & Management“ äußerst erfolgreich absolvierte und dafür im November 2018 vom Bildungsministerium den Würdigungspreis für hervorragende Studienleistungen verliehen bekommen hat.
„Das Studium würde ich weiterempfehlen, weil es einerseits – durch die sehr guten nebenberuflichen Lehrenden (bzw. Gast-Vortragenden) – geschickt Theorie und Praxis verbindet und andererseits, weil es sich durch seine Interdisziplinarität (Strategie, HR, Controlling, Marketing, etc.) deutlich von vielen anderen Masterstudien abhebt, so Haslinger“.
Als herausfordernd beschreibt er rückblickend den Spagat zwischen Studium, Beruf und Privatleben. Möglich wurde dies vor allem durch das Entgegenkommen seines Arbeitgebers sowie das Verständnis seiner Ehefrau. „Auch sollte nicht unerwähnt bleiben, dass die FH selbst und die Lehrenden sehr flexibel auf terminliche Überschneidungen zwischen Arbeit und FH reagiert haben“, erinnert er sich.
Der ehemalige Jahrgangssprecher beschreibt sich selbst als organisiert und zielorientiert, verantwortungsbewusst und empathisch – Eigenschaften, die er in seinem beruflichen Alltag gezielt einbringt. Wenn er nicht im Recruiting tätig ist, findet Alexander Haslinger Ausgleich beim Wandern, Stand‑up‑Paddling und in der Fotografie.
