Gesundheit & SozialesWall of Fame

Nadja Fink

Die Steirerin Nadja Fink hat sich erst nach ihrer Berufsausbildung zur diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegerin und Intensivpflegeexpertin und nach einigen Jahren Berufserfahrung für ein Studium entschieden.
Rückblickend war die persönliche Weiterentwicklung im Gesundheitsbereich und der Wunsch im Forschungsbereich Fuß zu fassen ausschlaggebend für Ihre Studienwahl.
Während Ihres Bachelorstudiums Gesundheits- und Pflegemanagement hat sie auch ein Semester an der University West in Schweden studiert. Nadja Fink: „Auch, wenn die Vorlesungen im Auslandssemester sehr wenig Bezug zu Gesundheits- und Pflegemanagement hatten, war es eine Erfahrung die ich jedem/jeder empfehlen würde. Man spricht nach dieser Zeit fließend Englisch und lernt Menschen aus den verschiedensten Ländern und kulturellen Hintergründen kennen“.
Nach dem Abschluss des Bachelorstudiums bekam sie eine Stelle als Advanced Practice Nurse (APN) für Transplantationspflege. Diese Tätigkeit besteht aus 50% direkter Patient*innen Versorgung und 50% wissenschaftlichem Arbeiten. Um ihrem Wunsch nachzukommen und ihre wissenschaftlichen und statistischen Kompetenzen zu vertiefen, hat sie zusätzlich das Masterstudium Gesundheitsmanagement abgeschlossen. In ihrer Masterarbeit hat sie sich vor allem mit quantitativer Methodik auseinandergesetzt. Diese im Studium erworbenen wissenschaftlichen und statistischen Kompetenzen helfen ihr aktuell auch ungemein bei der Durchführung einer klinischen Studie.
Als APN ist sie für die Edukation (Schulung) der transplantierten Patient*innen verantwortlich, führt eine klinische Studie durch, koordiniert ein Handbuch für den Fachbereich für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie und unterstützt in der Mitarbeiter*innen Schulung.
Sie empfiehlt Ihr Studium weiter, weil das Gesundheitswesen sehr spannend und vielseitig ist. Im Gesundheitsbereich tut sich im Moment enorm viel. Vor allem wenn man bereits in dieser Branche arbeitet und sich noch nicht ganz angekommen fühlt, lohnt sich ein Blick über den Tellerrand zu 100%.
„Ich denke sehr gerne an die Studienzeit an der FH Kärnten zurück. Auch wenn die Blockwochen meist sehr anstrengend waren, entstanden während dieser Zeit Freundschaften fürs Leben. Durch die abwechslungsreichen Vorlesungen wird man sehr gut auf den Einstieg im Gesundheitsbereich vorbereitet und es ergeben sich Karrieremöglichkeiten, an die ich zuvor nie gedacht hätte“ , erinnert sich Nadja Fink.